Sechs Lolas auf einen Streich: „Gundermann“ (2018) hat beim Deutschen Filmpreis 2019 abgeräumt. Und dies, nachdem sein Regisseur Andreas Dresen („Halbe Treppe“, „Sommer vorm Balkon“) ganze zwölf Jahre um die Realisierung dieses Projekts gekämpft hatte. Kaum eine andere Geschichte erzählt so viel von der DDR wie die des Liedermachers und Baggerfahrers Gerhard Gundermann, der eben nicht nur wunderbare Songs wie Gras und Linda geschrieben hat, sondern auch jede Menge Spitzelberichte für die Stasi. Mit Dresen spricht Helge Schweckendiek (Lumière). Im Anschluss wird der Film Gundermann gezeigt.